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Fertighaustipps

Fertighausbau Schweiz

Wir haben mit einem lokalen Holzbauer unser 4 Familien Minergie Feritghaus Holzhaus mit Betondecken selber geplant und gebaut. Es war super, aber anstrengend und sehr teuer. Die Baukosten eines selber geplanten Hauses sind schwierig einzuschätzen! Einfamilienhäuser Fertighäuser sind planbar auch in den Kosten! Lesen Sie hier mehr von den verschiedenen Schweizer Fertighäuser Anbietern...

luedi-architekten.ch Geschichte des Fertighauses pdf




Hier die Grundlagen Fertighaustypen von Wikipedia GNU Lizenz

Bevor es an die Produktion des Hauses geht, findet eine Bemusterung statt. Bei diesem Treffen werden alle Details festgelegt, die für den Bauantrag noch nicht von Bedeutung waren, aber für die weitere Bearbeitung wichtig wird. Hierzu zählt die individuelle Ausstattung wie Fassadengestaltung und Innenausstattung, Farbe des Daches und seiner Bedeckung, Art und Herrichtung der Fenster und Haustüren, Art und Umfang der Haustechnik, des Heiz- und Klimasystems sowie Art und Qualität des Innenausbaus. Das Haus wird bei der Bemusterung endgültig festgelegt, so dass spätere Veränderungen an den Plänen zu einem erhöhten Planungsaufwand und somit zu zusätzlichen Kosten führen.
Dann werden die Fertigteile vom Hersteller produziert. Parallel wird das Grundstück vorbereitet und Grundbauarbeiten durchgeführt. Gegebenenfalls wird die Baugrube ausgehoben und der Keller gebaut oder eine Sohlplatte gegossen.
Dann kann das Haus innerhalb kurzer Zeit aufgestellt werden. Bei anspruchsvollen Fertighausbauvorhaben muss mit etwa 10 bis 12 Wochen reiner Bauzeit gerechnet werden.
Viele Fertighausfirmen bieten einige Modellbau-Häuser an, bei denen der Kunde sich seine Variante wählen kann. Der Kunde hat dabei nicht alle Veränderungsmöglichkeiten, kann aber einen Preisvorteil haben, wenn eine passende Variante gefunden wird.
Bei einem Bausatzhaus handelt es sich um ein Haus, bei dem die Bauelemente vom Hersteller an die Baustelle geliefert werden. Die Montage liegt dann in der Eigenverantwortung des Bauherrn. Viele Hersteller liefern Teilleistungen an, die paketweise beauftragt werden können. Ansonsten wird das Haus in Eigenleistung und mit vom Bauherren direkt beauftragten Handwerkern errichtet. Typische Materiallien für ein Bausatzhaus sind dabei Styropursteine, die vor Ort mit Beton vergossen werden oder Ytong-Steine. Diese Bauart entspricht nicht dem klassischen Fertighaus.

Bei einem Ausbauhaus handelt es sich um ein Fertighaus, bei dem der Bauherr selbst den Innenausbau übernimmt. In der Regel wird die äußere Hülle des Hauses komplett vom Anbieter fertiggestellt, inklusive Dach, Fenstern und Außenputz. Alle weiteren Arbeiten des Innenausbaus liegen in der Hand des Bauherren.

Ausbauhäuser werden häufig in verschiedenen Ausbaustufen angeboten, beispielsweise mit oder ohne Elektroinstallation, Fußböden oder Sanitärinstallation. Je nach Fähigkeiten und handwerklichem Geschick kann der Grad des Innenausbaus gewählt werden. Einige Anbieter bieten auch in Kooperation mit Baumärkten fertige Ausbaupakete an, die jeweils individuell auf das Haus zugeschnitten sind. Die Pakete beinhalten unterschiedliche Materialien, die der Bauherr für den Innenausbau seines Hauses benötigt. Der Vorteil besteht darin, dass im Paket bereits alle Komponenten enthalten sind, die für den jeweiligen Bauabschnitt benötigt werden. So ist zum Beispiel beim Tapetenpaket nicht nur die Tapete dabei, sondern auch Malerweiß, Tapetenkleister und Tiefgrund.

Natürlich wirkt sich die Eigenleistung je nach Umfang auch dementsprechend positiv auf den Preis aus. Außerdem kann der Ausbau des Hauses in beliebig langer Zeit erfolgen, da es aufgrund der fertigen Außenhülle vor der Witterung geschützt ist.

Beim schlüsselfertigen Haus wird auch der gesamte Ausbau vom Anbieter durchgeführt. Dabei wird entweder das Haus vom Anbieter vor Ort schlüsselfertig gemacht (Wasser-, Heizungs- und Elektroinstallation etc.) oder weitestgehend vorgefertigt angeliefert. Der Grad der Vorfertigung hängt von den Fähigkeiten, Wünschen und Vermögensverhältnissen der Bauherren ab. Da der Begriff "Schlüsselfertig" nicht geschützt ist, legt jede Firma die Leistung nach eigenem Ermessen auf, so dass häufig Bodenbeläge sowie Tapeten und Farbarbeiten nicht im Preis enthalten sind.

Bei manchen Firmen sind Kanal- und Versorgungsanschlüsse nicht berücksichtigt.

Modernes Fertighaus
Die Vorteile der Bauweise sind der schnelle Bauverlauf, die Präzision bei der Herstellung und eine bessere Kostenkontrolle. Dadurch, dass das Haus schnell aufgebaut wird, kann nur wenig Feuchtigkeit in den Bau eindringen. Außerdem werden so Lohnkosten gespart, die in Deutschland der wesentliche Kostenfaktor beim Bauen sind. Die Häuser können auch preiswerter sein, jedoch werden Kostenvorteile gegenüber konventionellen Bauweisen von Fertighausproduzenten in aller Regel in eine höhere Wertigkeit (z.B. optimierte Wärmedämmung) umgesetzt. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Raumausnutzung durch dünnere Wände als bei einem Massivhaus bei gleicher oder besserer Wärmedämmung. Aktuelle Fertighäuser stehen auch optisch ihren gemauerten Pendants in nichts nach.

Quelle und ganzer Text Wikipedia GNU Lizenz...